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Klinikaufenthalt Bonnie

Bonnie ist seit Mitte September auf ihrer Pflegestelle und entwickelte sich dort sehr gut. Am Montag Abend den 12.10 , wie aus dem Nichts, fing sie plötzlich an zu Krampfen. Die Pflegemama bekam dies glücklicherweise sofort mit. Der Krampf hörte nach ganz kurzer Zeit nicht auf und die Pflegemama fuhr direkt zur nächsten Tierarztpraxis. Der Krampf hielt circa 15-20 Minuten an. In der Tierarztpraxis erhielt sie direkt Medikamente die den Krampf langsam beendeten. Sie lag weiter in einer überstreckten Haltung (Kopf nach Hinten), machte unkontrollierte und orientierungslose Bewegungen nach vorne. Nach 2 Stunden nahmen wir die kleine Bonnie wieder mit Heim, ausgestattet mit Notfallmedikamenten falls sie erneut krampfen sollte.

Am nächsten Morgen war ihr Zustand weiter so schlecht das sie überstreckt, mit angespannten Muskeln und sehr unruhig wirkte und nicht orientiert. Sie konnte nichts essen und reagierte gar nicht adäquat. Es erweckte den Eindruck als wäre sie blind und mit der Gesamtsituation überfordert. Die Tierarztpraxis vom Vorabend wurde erneut aufgesucht und da keine Besserung sichtbar war, verwies man uns zu einem Neurologen in die Tierklinik.

Denen war der ganze Vorfall auch erstmal unschlüssig, da nach den Krampfmedikamenten keine Besserung eintrat. Daher wurde ein MRT gemacht, um zu schauen was in ihrem Kopf los war.

Der Befund war niederschmetternd.

Die kleine Bonnie hatte eine Hirnschwellung, einen Kleinhirnvorfall und den Verdacht auf Hirnhautentzündung.

Der Verdacht auf Hirnhautentzündung konnte man leider nicht weiter untersuchen, da eine Hirnwasseruntersuchung bei so kleinen Kitten nicht möglich ist. Es folgten ausführliche Gespräche und Beratungen durch Ärzte, ob man eine Behandlung versucht oder die Kleine erlöst.

Wir gaben auf Empfehlung dem Ganzen eine Chance und willigten einer Behandlung zu, in der man nach 48h sehen würde, ob sie anschlägt, da die Medikamente u. a Antibiotika eine deutliche Besserung hervorrufen sollten.

Bonnie war weiterhin sehr unruhig und der gesamte Zustand war sehr kritisch und wir bekamen täglich eine ausführliche Information über den Gesundheitszustand.

Wir drückten die Daumen und fieberten 48h lang mit und hofften einfach das die Kleine sich berappelt. Die Kleine wurde Intensivmedizinsch betreut und lag aufgrund des Hirnhautentzündungsverdachts Isoliert.

Am Freitag, den 16.10 kam dann der Anruf der Klinik das die Kleine sehr gute Fortschritte gemacht hat. Wir konnten sie abholen und bei uns weiter versorgen.

Da sie evtl. noch ansteckend ist aufgrund des Verdachts auf Hirnhautentzündung, kam sie bei uns in der Quarantänestation unter. Sie erhält noch jede Menge Medikamente und braucht engmaschige Betreuung und Überwachung. Wir haben sogar eine Kamera installiert, damit wir die kleine Bonnie immer im Blick haben.

Die ganzen Diagnosen merkte man der Kleinen natürlich noch an.

Sie ist zwischendurch sehr unruhig und hat einen Bewegungsdrang. Wenn man sie streichelt entspannt sie aber sehr gut und genießt das richtig. Sie kann alleine Essen und das Katzenklo benutzt sie auch alleine. Sie bekommt viel Aufmerksamkeit und Betreuung.

Mittlerweile ist Bonnie eine Woche nach dem Klinikaufenthalt wieder bei uns und sie macht täglich Fortschritte und die Symptome und Einschränkungen sind deutlich rückläufig.

Wir sind so froh das wir den Weg mit ihr gegangen sind und sie sich so toll entwickelt.

Die ganze Behandlung, der Klinikaufenthalt und die aktuelle medikamentöse Behandlung kosten eine Menge Geld. Aktuell liegt die Rechnung durch die Tierklinik bei 1815,89 Euro.

Wir benötigen aufgrund der massiven Kosten bitte eure Unterstützung ❤💕🍀

Jede noch so kleine Spende hilft.

 

Kontodaten:

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(Bitte als Freunde überweisen, so fallen keine unnötigen Gebühren an)