Manchmal läuft im Leben nicht alles nach Plan, aber am Ende zählt nur das große Glück.
Unsere tapfere Katzenmama Smilla hat am 10. Juni ihre Babys zur Welt gebracht. Die ersten vier Kitten purzelten problemlos und kurz nacheinander ins Leben. Wir waren überglücklich!
Doch plötzlich hieß es Atem anhalten, nach dem vierten Baby kam die Geburt ins Stocken. Keine Wehen mehr, absolute Funkstille. Nachdem die Pflegemama die Situation eine Weile beobacht hatte, stand fest, wir müssen zum Notdienst fahren. Mitten in der Nacht hieß es Daumen drücken. Vor Ort wurde Smilla erstmal untersucht, daraufhin folgte ein Röntgenbild, um sicher zu gehen, wie viele Babys noch im Bauch auf ihre Ankunft warteten. Danach folgte direkt ein Ultraschall, um die Herztöne des ungeborenen Babys zu prüfen.
Das wehenfördernde Mittel schlug leider nicht wie erhofft an. Nach drei Stunden durfte Smilla erstmal wieder mit ihrer Pflegemama nachhause fahren. Smilla un den Babys ging es gut und man hoffte dass die gewohnte Umgebung Zuhause, sich positiv auf die Geburt auswirken würde. Es folgte eine nervenaufreibende Nachtschicht. Die Pflegemama ist keine Sekunde von Smillas Seite gewichen, hat Wache gehalten und aufgepasst, dass alles stabil bleibt. Am nächstem Morgen stand jedoch fest, es geht nicht weiter. Um das Leben vom Mama und Baby nicht zu gefährden, musste ein Kaiserschnitt gemacht werden. Im selben Zuge wurde Smilla auch direkt kastriert., um ihr in Zukunft weiteren Stress zu ersparen. Und die Moral von der Geschichte? Ende gut, alles wunderbar!
Smilla hat die Operation fantastisch überstanden und ist eine großartige, fürsorgliche Mama. Alle fünf Kitten sind wohlauf, wachsen, gedeihen und halten die stolze Katzenmama (und uns) ordentlich auf trab.
Ein riesiges Dankeschön an das tolle Tierarztteam und an unsere unermüdliche Nachtwache, ohne euch hätten wir das nicht geschafft.
Außerdem möchten wir uns auch bei Jutta bedanken, die so geduldig mit ihrem Hund Ben ( trotz Termin) in der Praxis gewartet hatte, dass bei Smilla direkt der Kaiserschnitt durchgeführt werden konnte.
Jutta gab deshalb dem 5. Babay den schönen Namen Ben.
Willkkommen im Leben, ihr fünf kleinen Fellknäuel.
